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Autokindersitze

Farbe
  1. beigeblaubraunbuntgelbgoldgraugrünlilaorangepinkrotschwarzsilbertransparentweiß
Material
Gewichtsgruppe
  1. 0 - 18 kg
  2. 15 - 36 kg
  3. 9 - 18 kg
  4. 9 - 36 kg
  5. bis 13 kg

Der Kindersitz – Geprüfte Sicherheit für die Kleinen

Seit 1993 sind Autokindersitze in allen Fahrzeugen mit Rückhaltesystemen zur Pflicht geworden. Das bedeutet: Alle Kinder bis zum zwölften Lebensjahr und einer Körpergröße bis 1,50 Meter müssen während der Fahrt durch einen zugelassenen Kindersitz gesichert werden. Im April 2008 wurde diese Sicherheitsvorschrift noch einmal erweitert: Es dürfen nur noch Kindersitze mit dem Prüfzeichen ECE R 44/03 oder ECE R 44/04 verwendet werden, wobei Kindersitze nach der Prüfnorm ECE R 44/03 seit Juli 2009 nicht mehr verkauft werden sollen – verboten sind sie aber nicht.

Neue, alternative Kindersitze der sogenannten i-Size mit der Prüfnummer ECE R 129 sind seit Juli 2014 ebenfalls zugelassen: Sie ermöglichen es, Kinder bis 15 Monate rückwärtsgerichtet und damit besonders sicher zu transportieren. Sitzauflagen bzw. Sitzerhöhungen mit anderen Prüfzeichen oder ohne Prüfzeichen sind nicht mehr erlaubt. Wer ohne Kindersitz unterwegs ist, gefährdet nicht nur die Sicherheit des Nachwuchses, sondern riskiert auch noch, eine Geldbuße von 40 Euro sowie einen Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg aufgebrummt zu bekommen. Dies gilt übrigens auch, wenn das Kind im Auto von Oma oder Opa sitzt.

Kindersitze werden in verschiedene Gewichtsklassen eingeteilt

Für die Wahl des Autokindersitzes sind Alter und Gewicht Ihres Sprösslings ausschlaggebend. Dementsprechend erfolgt die Einteilung der Kindersitze nach Gewichtsklassen: Gewichtsklasse 0 ist für Babys von 0 bis 10 Kilogramm geeignet, was einem Alter von 0 bis 9 Monaten entspricht. Klasse 0+ kann sogar bis 13 Kilogramm und einem Alter von anderthalb Jahren verwendet werden.

Kindersitze der Gewichtsklasse I kommen von 9 bis 18 Kilogramm, also einem Alter von 8 Monaten bis 4 Jahren zum Einsatz. Kindergartenkinder von 3 bis 7 Jahren und mit einem Gewicht von 15 bis 25 Kilogramm nehmen in einem Sitz der Gewichtsklasse II Platz. Und die Großen von 6 bis 12 Jahren mit einem Gewicht von 22 bis 36 Kilogramm dürfen auf Kindersitzen der Gewichtsklasse III mitfahren.

So werden Kindersitze im Auto befestigt

Kindersitze aller Gewichtsklassen können mit dem Drei-Punkt-Gurt oder der Isofix-Halterung des PKW gesichert werden. Bei Letzterer handelt es sich um eine fest im Auto verankerte Zusatzvorrichtung, die in den meisten Neuwagen zu finden ist. Babyschalen der Gewichtsklassen 0 und 0+ bringen Sie entgegen der Fahrtrichtung an. Stellen Sie die Babyschale dabei niemals auf einen Sitz mit Airbag, das könnte im Falle eines Unfalls schwerwiegende Folgen haben. Gut zu wissen: Bei vielen Fahrzeugen lassen sich die Airbags deaktivieren, sodass Ihr Baby auf dem Beifahrersitz sicher ist.

Viele Babywippen verfügen über einen Sitzverkleinerer, der den Kopf des Neugeborenen in den ersten Monaten besonders gut schützt. Wenn die Oberkante des Kinderkopfes nicht mehr sicher in der Schale liegt, ist es Zeit, in die nächste Gewichtsklasse zu wechseln. Autokindersitze der Gewichtsklasse I gibt es in zwei Varianten: Bei Modellen mit Fangkörpersystem wird das Kind durch ein Tischchen vor dem Bauch gesichert. Sitze mit Hosenträgersystem kommen ohne Tisch aus und werden mit einem Gurt befestigt. Sie können teilweise auch rückwärts angebracht werden. Bei Kindersitzen der Klasse II und III handelt es sich um Sitzerhöhungen mit Rücken- und Schlafstützen ohne eigenen Gurt. Das Kind wird darauf mit dem normalen Schultergurt angeschnallt.

Worauf Sie beim Kauf eines Kindersitzes achten sollten

In Deutschland zugelassene Autokindersitze haben eine achtstellige Prüfnummer, die mit 04 beginnt. Einige Autohersteller geben Tipps, welche Modelle für ihre Fahrzeuge besonders gut geeignet sind. Außerdem überprüfen unabhängige Gremien wie die Stiftung Warentest regelmäßig die Qualität, die Sicherheit und die Handhabung von Kindersitzen.

Entscheiden Sie sich für einen Kindersitz der Gewichtsklasse I, muss der Kopf Ihres Kindes immer innerhalb der Schale liegen – ansonsten ist der Kindersitz zu klein. Autokindersitze der Klasse II lassen sich dagegen individuell einstellen: Die Breite der Sitzfläche und die Höhe der Kopfstütze können an die Größe Ihres Nachwuchses angepasst werden. Bei längeren Fahrten ist ein Kindersitz mit verstellbarer Rückenlehne praktisch, der es den Kleinen ermöglicht, ein Schläfchen zu machen. Statt auf einem kompletten Kindersitz der Gewichtsklasse III dürfen Schulkinder ab 6 Jahren auch auf einer kleineren Sitzerhöhung mitfahren.

Verschiedene Bezüge für Kindersitze

Kindersitze sind mit verschiedenen Stoffbezügen erhältlich. Da das Material während der Autofahrt häufig sehr strapaziert wird, sind vor allem dunkle, fleckenresistente Stoffe zu empfehlen. Insbesondere bei Babyschalen und Babywippen sollten Sie auf einen abnehmbaren und waschbaren Bezug achten – schließlich geht bei den Kleinsten schnell mal was daneben. Unser Tipp: Lassen Sie die Größeren bei der Auswahl von Farbe und Design ruhig mitreden. Schließlich sollen sie gerne auf ihrem Kindersitz Platz nehmen und die Fahrt darin genießen.

Kindersitze können Lebensretter sein

Der Gesetzgeber schreibt den Gebrauch von Kindersitzen vor – und das bei jeder Fahrt eines Kindes bis zwölf Jahren unter 1,50 Meter Körpergröße. Eltern sollten dies nicht als Schikane begreifen, sondern als Garantie für die Sicherheit ihrer Kinder im Auto. Denn nur angeschnallt und in einem hochwertigen Kindersitz sind die Kleinen im Falle eines Unfalls vor schlimmen Verletzungen geschützt. Eine Tatsache, die allen Eltern sehr am Herzen liegen dürfte – schließlich gibt es nichts Wichtigeres als das Wohlergehen unserer Kinder.

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